Haben Sie schon einmal mit Freundschaft-Plus-Erfahrung gesammelt? Dabei geht es um zwei Menschen, die befreundet sind, aber auch Sex zusammen haben. In einer echten Beziehung sind beide nicht liiert. Sind Sie der Ansicht, dass das funktioniert?
Freundschaft-Plus-Erfahrung Beispiele
Eine Freundschaft-Plus-Erfahrung häufig gemachte Erfahrung ist, dass diese Beziehung für einen kurzen Zeitraum von ein paar Monaten gut gehen kann. Wenn beide darüber hinaus immer mehr Zeit miteinander verbringen öffnet sich aber eine neue Tür. Sie laufen Gefahr, echte und tiefe Gefühle füreinander zu entwickeln. Wird so aus Freundschaft-Plus-Erfahrung eine Beziehung?
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Es ist doch nicht das Wahre
Wenn Sie sich für eine Freundschaft-Plus-Erfahrung entscheiden, dann zeigt die Erfahrung, dass Sie besser keine romantischen Gefühle für ihren Freund oder ihre Freundin entwickeln. Wer auf diese Art mit jemanden anders nur für einen kurzen Zeitraum zusammen ist oder sich lediglich hin und wieder mit ihm oder ihr trifft, bemerkt häufig, dass das doch nicht so das Wahre ist bzw. eine Basis für eine echte und dauerhafte Beziehung fehlt. Das wusste man zwar schon vorher, irgendwie, doch die Dimension wurde unterschätzt.
Die Freundschaft geht kaputt
Viele entscheiden sich danach – falls das dann noch möglich ist – mit dieser Person doch lieber nur befreundet zu sein ohne Sex. Weiterhin befreundet zu bleiben gelingt vielen dann allerdings nicht mehr. Zu intensiv waren die Gefühle zueinander. Darum wollen sie häufig, wenn beide intim miteinander waren, nichts mehr miteinander zu tun haben. Die starken Gefühle von einst, stehen einer reinen Freundschaft im Wege. Beides ist schwer zu trennen.
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Hier hat es geklappt
Manche Männer und Frauen machten nach eigenen Angaben positive Freundschaft-Plus-Erfahrung. Aus solchen Verbindungen entstanden mehr oder weniger andauernde echte Beziehungen oder aber es war wirklich zeitlich begrenzt. Für viele junge Menschen ist es selbstverständlich sexuelle Erfahrungen zu sammeln und ebenso mit dem anderen (oder gleichen) Geschlecht zu sammeln.
Die Freundschaft-Plus-Erfahrung erscheint vielen Menschen als gute Alternative für eine feste Beziehung. Vor allem wenn sie bereits einige Lebenserfahrung haben. Dabei gilt die Voraussetzung, dass sich zwei Freunde zusammen im Bett vergnügen, gemeinsam Lust ausleben, aber eben keine echte Liebesbeziehung eingehen und auch keine Verpflichtungen. Viele fragen sich, ob so ein Modell funktionieren kann. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was Selma und Lisa erlebten…
Selma spricht über ihre Freundschaft-Plus-Erfahrung
So ähnlich erging es Selma. Sie hatte sich in ihren besten Freund verliebt, mit dem sie plötzlich eine Freundschaft-Plus-Erfahrung machte. Die Voraussetzungen schienen günstig zu sein. In ihr wuchs der Wunsch, ihm sehr nahe zu kommen. Allerdings war es ja zunächst mehr eine seelische als eine körperliche Nähe. Sie dachte, dass sich daraus später vielleicht eine echte Beziehung entwickeln könnte.
Sie empfand Eifersucht
Leider erlebt sie daraufhin ein ständiges Auf und Ab bei der Freundschaft-Plus-Erfahrung mit ihrem besten Freund. Sie empfand große Eifersucht, sobald er sich mit anderen Freundinnen traf. Stets vermutete sie, dass er auch mit anderen ihm befreundeten Frauen ein Verhältnis hatte. Wie empfindet er, wie sieht und lebt er es?
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Sie hoffte auf seine Entscheidung
Nach zwei Jahren wusste sie, es hatte mit der Freundschaft-Plus-Erfahrung nicht geklappt. Das Hin und Her, die Unsicherheit machte ihnen zu schaffen. Ihre gemachte Erfahrung fand dann aber einen Weg hin ins Positive. Denn beide entschieden sich nach dieser Zeit, sich ernsthaft füreinander. Seitdem führen Selma und ihr früherer bester Freund eine glückliche Beziehung. Ihr Zusammensein ist gereift, sie teilen jetzt mehr und mehr ihr Leben, den ganzen Menschen.
Es war eine harte Zeit
Heute bestätigt sie, das die beiden Jahre, in der sie zusammen die Freundschaft-Plus-Erfahrung praktizierten, eine sehr harte Zeit für sie war. Denn sie machte sich andauernd Hoffnungen und war sich nicht sicher, ob er mehr als nur sexuelle Intimität mit ihr wollte, also die Zweisamkeit auf die besonderen und schönen Stunden und Erlebnisse beschränkt. Reichen die Gefühle weiter, auch wenn’s ‚mal ernst wird‘?
Was Lisa mit ihrem Freund erlebte
Lisa und Pierre kannten sich bereits seit ihrer Schulzeit. Sie bemerkten früh, dass beide auf der gleichen Wellenlänge lagen und sich sehr gut verstanden. Rasch wurden beide zu besten Freunden. Sie dachten sich auch nichts dabei, sich intim nahe zu sein, es hat sich so ergeben.
Freundschaft-Plus-Erfahrung bereits in der Schulzeit
Deshalb übernachteten beide bereits während der Schulzeit beim anderen und es kam immer mal wieder zum Sex. Nach einer gewissen Zeit hörten beide mit dem gemeinsamen Geschlechtsverkehr auf. Jeder der beide lernte jemanden anders kennen, mit dem er zusammen sein wollte. Die ‚erste Liebe‘ schien vergessen zu sein.
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Nach anderer Beziehung wieder zusammen
Diese beiden anderen Beziehungen funktionierten aber nicht. Deshalb trafen sich Lisa Pierre jetzt wieder und lebten ihre Freundschaft-Plus-Erfahrung weiter. Interessant ist, dass sich beide selbst während der andere einen Partner oder eine Partnerin hatte, regelmäßig unterstützten. Ganz so, wie es echte Freunde eben machen.
Eigentlich dachte Selma, sie hätte keine tieferen Gefühle zu Pierre. Ihre Freundschaft mit ihm war ihr wichtig, mehr nicht. Aber nach und nach bemerkten beide, doch Gefühle füreinander zu spüren, die weiter gingen.
Endlich bemerkten beide ihre Verliebtheit ineinander
Im nächsten Sommer verbrachten Lisa und Pierre einen romantischen Pärchenurlaub in Kroatien. Ihre Freunde wussten schon längst Bescheid, dass die beiden eine engere Beziehung miteinander hatten. Und dann bemerkten sie es selbst auch.
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Sie gingen Händchen haltend spazieren, küssten sich und hielten sich eng aneinander geschmiegt im Arm. Daran erkannten sie endlich, dass sie ineinander verliebt waren, also nicht mehr nur befreundet. Sie teilten mehr und mehr ihre Gefühle und auch ihr Leben miteinander.
Lisa glaubte bis dahin an ihre Freundschaft-Plus-Erfahrung. Sie zeigt, dass sich daraus aber auch eine echte Beziehung entwickeln kann. Beide leben jetzt seit drei Jahren glücklich zusammen. Es war so nicht geplant, doch die Liebe geht ihre ganz eigenen Wege.
Freundschaft-Plus-Erfahrung: Die Ungewissheit verkraften
Viele Frauen, die sich in einer ähnlichen Situation mit Freundschaft plus empfinden, machen die Erfahrung, nie zu wissen, was ihr Freund eigentlich wirklich von ihnen will. Es scheint keine Garantie dafür zu geben, ob oder wann eine echte Beziehung aus der Sache wird. Freundschaft und Sex waren für beide Seiten immer eine positive Zeit.
Selma jedenfalls hatte Glück. Aber sie rät anderen Personen davon ab, sich auf eine Freundschaft-Plus-Erfahrung einzulassen, wenn jemand echte Gefühle für den anderen hat. In gewisser Weise verstellt es den Weg hin zu einer echten Beziehung, in der man eben mehr teilt, als nur die schönen Stunden.
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In dem oben erwähnten Fall ging es gut. Aber ganz generell gesehen müssen Sie sich fragen: Was passiert, wenn einer von beiden plötzlich mehr will als nur Gelegenheitssex. Das kann selbst dann passieren, wenn beide sich darauf zuvor geeinigt haben, dass es nur um Sex, aber nicht um Gefühle gehen soll, die darüber hinaus reichen.
Freundschaft-Plus-Erfahrung klappt selten über längere Zeit?
Der Grund ist biologisch im Menschen verankert: Beim Geschlechtsverkehr werden Bindungshormone ausgeschüttet. Die führen in der Folge dazu, dass sich beide Partner emotional aneinander binden. Eben ‚die schönste Sache der Welt‘ miteinander zu teilen, hinterlässt Spuren die sich tief in unser emotionales Empfinden einprägen. Das ist eben der Unterschied zu einer Affäre.
Aber was bedeutet das für eine Freundschaft-Plus-Erfahrung? Die oben berichteten Erfahrungen zeigen, dass hier bei zu enger emotionaler Bindung Stress mit Eifersucht und Liebeskummer entstehen. Emotionen wiegen stärker als gemachte Vorsätze. Wir können uns ihnen nicht wirklich entziehen.
Diese Bindungshormone haben bei festen Partnerschaften ihren Platz. Sie schweißen ein Paar emotional zusammen. Bei einer „Freundschaft-Plus“ soll das vermieden werden. Und so streiten die Gefühle miteinander, vor allem wenn da mehr ist und der Funke überspringt.
Männer und ihr Lustempfinden
Dabei sollten die Damen bedenken, dass Männer fast doppelt so häufig an Sex denken als Frauen. Sie sind für visuelle Reize viel anfälliger, was auch daran liegen man, dass Frauen es verstehen, ihre körperlichen Reize mehr hervorzuheben. Das fällt ihnen im Vergleich zum männlichen Geschlecht natürlich leicht und wird bereits in jungen Jahren geübt und studiert. Welcher Junge etwa käme auf die Idee, sich dreimal am Tag umzuziehen und das Ergebnis kritisch vor einem Spiegel zu betrachten?
Damit betreten wir natürlich das Feld der Vorurteile. Einige von ihnen aber sind nicht von der Hand zu weisen. Es sind eben Männer, die Frauen nachpfeifen. Es sind Männer, die Frauen gerne ans Gesäß fassen. Es sind meist Männer die mehr wollen und dabei vor allem Sex meinen. Also liebe Frauen, aufgepasst!
Fazit
Die Freundschaft-Plus-Erfahrung erscheint nur auf den ersten Blick wie eine unkomplizierte Alternative gegenüber einer fixen Beziehung. Denn sobald einer von beiden tiefere Gefühle entwickelt, ist der Spaß vorbei, die Freundschafts-Affäre wird komplizierter. Ebenso wachsen die Zweifel, wie er oder sie empfinden. Und nicht immer findet man den Mut, die richtigen Worte und die Gelegenheit, darüber zu reden. Es könnte ja auch das Ende der Freundschaft plus Beziehung bedeuten. Dieses Risiko allerdings scheuen Männer wie Frauen.
Herzlich willkommen auf „Partnerschaft und Beziehung“!
Ich bin Christine Spranger, Bloggerin, Journalistin und Kommunikationsfachfrau mit einer Leidenschaft für die vielfältigen Facetten von Partnerschaften und Beziehungen. Seit 2013 teile ich auf meinem Blog meine Erkenntnisse und Erfahrungen, um Menschen in allen Phasen ihrer Beziehung zu unterstützen.
Über mich:
Ich bin in Bad Reichenhall aufgewachsen, verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und bringe nicht nur persönliche, sondern auch berufliche Vielseitigkeit in meine Beiträge ein. Seit 1999 arbeite ich an der Universität Salzburg als Kommunikationsfachfrau und habe freiberuflich als Journalistin gearbeitet. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Paartherapie ist es meine Mission, durch meinen Blog wertvolle Hinweise und Hilfestellungen zu bieten.
Warum „Partnerschaft und Beziehung“?
In meinen Artikeln reflektiere ich über die Herausforderungen und Freuden des Zusammenlebens, basierend auf meinen persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen. Meine Beiträge sind darauf ausgerichtet, komplexe Beziehungsfragen verständlich zu erklären und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen.
Meine Motivation:
Die tiefe Sehnsucht nach Liebe und die Verzweiflung, wenn diese nicht erfüllt wird, sind Themen, die mich bewegen. Meine Erfahrungen aus Gesprächen mit Paaren und Einzelpersonen fließen in meine Arbeit ein, und ich glaube fest daran, dass eine langfristig glückliche Beziehung erreichbar ist.
Einblick in meine Welt:
Als Bloggerin, Journalistin und Kommunikationsfachfrau habe ich von Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen und Partnerschaften viel gelernt. Diese Vielfalt hat meine Sichtweise auf das Leben erweitert, und ich teile mein Wissen gerne mit meinen Lesern. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen die spannenden Geschichten von Menschen und ihren Beziehungen zu erkunden.
Kontakt:
Sie können mich persönlich unter meiner E-Mail-Adresse kontakt@partnerschaft-und-beziehung.info erreichen. Teilen Sie gerne Ihre Gedanken und Fragen mit mir!