Wie es zur der Sex-Flaute kommt
Sexualtherapeuten beschreiben das Phänomen der Sexblockade damit, dass die betroffene Person beim Sex in der Partnernerschaft an ihre psychischen Grenzen stößt. Bei der Störung entstehen die im letzten Artikel "Sexblockaden und Sex-Flauten verstehen" beschriebenen körperlichen Symptome der Angstschwellen, die derjenige dann nicht mehr überwinden kann. Zugrunde liegen häufig Tabus, eigene Gedankenmuster und Überzeugungen.
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Diese stammen manchmal aus der Kindheit, werden von der Gesellschaft vermittelt oder jenem Kreis, in dem sich die Person bewegt. Diese Schranken und Blockaden im Kopf bewirken, dass man sich selber bei seinem eigenen Erleben und beim Sex ausgrenzt. Man verbietet es sich selber, sich etwas vorzustellen und schaut dann lieber innerlich weg.

Wie Blockaden entstehen
Die Ursachen für sexuelle Störungen und Sexblockaden sind vielfältig. Wie bereits oben erwähnt können das eingetrichterte Denkmuster sein, wie "Sex ist schmutzig" oder "Eine anständige Frau darf das nicht tun" usw. Diese von außen auferlegten Tabus entstehen meist unbewusst. Es sind Überzeugungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Sie verbieten sich selber gewisse Bilder im Kopf, Szenen, bei denen Ihre Lust immer mehr gesteigert werden könnte. Gewisse Stellungen und Stellungnahmen der Sexualpraktiken sind Ihnen von vorherein verwehrt - durch Ihre Denkmuster und Ihre Prägung.
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Mitunter sind tiefgreifende und schwere psychische Verletzungen wie familiärer Missbrauch unbewusste Auslöser von Sex-Blockaden bei den Betroffenen. Vielleicht wurde die Mutter vom eigenen Vater missbraucht und hat dieses Trauma auf die eigene Tochter übertragen. Sie leidet vielleicht heute unter einer chronischen Entzündung ihres Genitalbereiches, weil sie diese sexuellen Ängst unbewusst in sich trägt, obwohl darüber nie offen gesprochen wurde.
Traumatische Erfahrungen aufgrund von Vergewaltigung oder Missbrauch hinterlassen die stärksten psychischen Blockaden. Viele betroffene Frauen stellten sich in der jeweiligen Situation tot, um ihre Gefühle auszuschalten. Dieser Selbstschutz im Moment des Horrors hinterlässt leider später sehr schwer zu überwindende Verhaltensmuster.



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